Gerhart Hauptmann Schule

REALSCHULE IN WIESBADEN

Gerhart-Hauptmann-Schule, Manteuffelstrasse 12, 65197 Wiesbaden  |  T 0611-317318  |  F 0611-314981  |  Anfahrtskarte

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Nachts um ungefähr 4.00 Uhr trafen wir uns am Flughafen und banden goldene Bänder auf unseren Koffer damit wir sie bei der Ankunft von den anderen schneller unterscheiden können. Dann gaben wir unsere Koffer ab und gingen zur Passkontrolle. Nach der Passkontrolle hatten wir noch eine Stunde Zeit bis wir in das Flugzeug durften aber diese ging sehr schnell um. Erst ging flogen wir nach Schweden. Beim Umsteigen mussten wir uns sehr beeilen, da wir nur 10 Minuten Zeit hatten. Nun ging es in Richtung Amerika. Der schwedische Flieger war sehr groß und sehr komfortabel. Wir konnten in verschiedenen Sprachen Filme gucken, Spiele spielen und Musik hören. Bei dem 9 Stunden Flug haben wir nicht geschlafen, weil wir sehr aufgeregt waren.

In Chicago wurden wir schon von einem amerikanischen Schulbus erwartet.Dieser fuhr uns in das „Holiday Inn Express", ein sehr nobles Hotel. Wir waren sehr begeistert.

Nach zwei Stunden waren wir angekommen und hatten den ganzen Tag Zeit um uns auszuruhen. Gegen 18.00 Uhr gingen wir mit der Gruppe zum Chinesen, „all -you -can -eat", um die Ecke und aßen zu Abend. Um 22.00 Uhr mussten wir im Bett sein.

Am nächsten morgen gab es um 08.00 Uhr Frühstück mit schönen Donuts, Zimtschnecken, Müsli Brot und Jogurt.

Nach dem Frühstück mussten wir auch schon das Hotel verlassen und fuhren fünf Stunden lang zum Camp.

Nach der Ankunft gab es wieder ein großes Essen. Allerdings war das Essen auf unserem ganzen Aufenthalt, ob es Fleisch, Gemüse oder Fisch war, süß und fettig.Anschließend spielten wir Gruppenspiele und warteten auf die Amerikanische Gruppe die uns während unseres Aufenthaltes mitbegleiten soll.

Als diese dann ankamen spielten wir wieder Gruppenspiele zum Kennenlernen und gingen dann zu einem Lagerfeuer. Wir aßen Kekse mit gegrillten Marshmallows und Schokolade. Und gingen später zu Bett.

An den restlichen Tagen machten wir Aktivitäten wie auf Bäumen hochklettern, Angeln, Angelhaken selbermachen, Traumfänger bauen, schwimmen und mit Kanos fahren.

Am vierten Tag ruderten wir mit den Kanos drei Stunden lang vollbepackt mit Campingausrüstungen auf die Insel „MacDonald Island".

Die Insel sah aus wie ein zugewachsener Wald. Nachts um 01.15 Uhr kam ein großes Gewitter auf uns zu. Es hat so gestürmt, gehagelt und gedonnert, dass wir unsere Zelte festhalten mussten.An Schlaf war nicht zu denken.

Bei den Jungs ist ein Baum auf das Zelt gestürzt aber sie konnten noch rechtzeitig raus und sich retten. Das Zelt ist zerstört.

Am nächsten Morgen räumten wir unser Lager auf und machten uns mit den Kanos auf den Weg zur nächsten Brücke, die nur fünf Minuten entfernt war. Dort wartete ein Bus, der uns wieder zurück ins Camp fuhr.

Am achten Tag packten wir unsere Sachen und verabschiedeten uns vom Camp. Danach ging es in die Hauptstadt von Wisconsin, Madison.

Dort angekommen, gastierten wir im „ Best Western Hotel", sehr Luxuriös, den wir auch ausgekostet haben.

Zu Mittag sind wir zu einer Burgerbude gegangen und haben uns Burgers bestellt. Diese waren sehr groß und lecker. Die Bude war sehr ausgeflippt. Der erste Blick war erschreckend, der ganze Boden war voll mit Erdnüssen. An der Decke waren Schienen, an denen Erdnussbomben befestig waren. Diese Bomben wurden gegen eine Zielscheibe gestoßen und die Erdnüsse flogen durch den Raum. Wenn man wollte konnte man auch überall hinmalen.

Am letzten Tag gingen wir noch einkaufen und fuhren danach zum Flughafen.

Nach 11 Stunden Flug waren wir wieder in Deutschland.

Schon am ersten Tag nach der Ankunft habe ich mich in Amerika wie zu Hause gefühlt. Das Camp hat mir richtig Spaß gemacht. Wir haben viel über die amerikanische Kultur gelernt. Mein Englisch hat sich auch seit dem ersten Tag sehr stark verbessert. Trotz strengen Campregeln bin ich sehr dankbar, dass ich die Chance bekommen habe dabei zu sein. Ich empfehle anderen sich auch für ein Stipendium zu bewerben. Mit ein bisschen Glück ist man auch vielleicht dabei.

Özlem Ayverdi, Klasse 10 D


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